Vitamine gegen Müdigkeit

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Müdigkeit muss nicht immer etwas mit Schlafmangel zu tun haben, auch ein Vitaminmangel kann dahinterstecken. Dieser macht sich auf zwei Arten bemerkbar: Zum einen schlafen wir schlechter und sind dann schlichtweg am nächsten Morgen nicht erholt.

Zum anderen kann ein Vitaminmangel auch einfach dieses schlappe Gefühl auslösen, bei dem wir uns nur durch den Tag schleppen. Und welche Vitamine genau kommen dafür nun in Frage?

An erster Stelle steht nicht direkt ein Vitamin, dafür aber Eisenmangel. Weltweit haben etwa 30% aller Menschen Eisenmangel, besonders häufig betroffen sind Frauen. Eisen ist wichtig für die Blutbildung und das wiederum für den Sauerstofftransport im Körper. Fehlt dieser fühlen wir uns schlapp und müde. Eisen ist in vielen Lebensmitteln enthalten allerdings muss man auch wissen, dass Eisen aus tierischen Lebensmitteln besser aufgenommen werden kann als aus pflanzlichen.

Eisenmangel verursacht Müdigkeit

An erster Stelle steht hier Leber aber auch dunkles Fleisch wie Rind, Lamm und Wild sind eisenhaltig. Eier und Getreide, vor allem Hirse, sowie Basilikum, Bohnen und Linsen versorgen uns gut mit Eisen. Damit das Eisen gut aufgenommen und verwertet werden kann braucht der Körper dringend Vitamin C.

Es kann also durchaus sein, dass man genügend Eisen aufnimmt, einem aber schlichtweg Vitamin C zum verwerten fehlt. Am besten fährt man, wenn man die beiden in Kombination zu sich nimmt, also beispielsweise sein Steak mit frischer Paprika isst oder einen Frühstücksbrei aus Hirse und Zitrusfrüchten zu sich nimmt.

Vitamin A hilft bei der Speicherung von Eisen

Ein weiterer Grund kann ein Mangel an Vitamin A sein. Vitamin A ist für die Bildung der roten Blutkörperchen zuständig. Hier stellt sich das selbe Problem wie beim Eisenmangel: Sind nicht genügend davon vorhanden weil Vitamin A fehlt ist der Sauerstofftransport nicht gewährleistet und wir sind dauernd müde. Vitamin A ist außerdem mit an der Speicherung von Eisen beteiligt.

Sieht man sich einmal die B-Vitamine an kommen hier auch welche gegen Müdigkeit in Frage. Da wäre einmal Vitamin B 3 beziehungsweise Niacin. Ein Mangel an Niacin kann Schlafstörungen verursachen die natürlich wiederum zu Müdigkeit führen. Ein Mangel ist eher selten, da es in eiweißreichen Lebensmitteln vorkommt wie Eier, Geflügel und Fisch.

Folsäure wichtig zur Blutbildung

Vitamin B 9, B 11 oder auch Folsäure – dieses Vitamin hat viele Namen und mindestens ebenso viele Aufgaben im Körper. Auch hier gibt es wieder einen direkten Zusammenhang mit der Bildung von roten Blutkörperchen. Folsäuremangel ist recht häufig, betroffen sind vor allem Frauen, welche die Pille nehmen.

Das bringt uns auch direkt zu Vitamin B 12. Auch das ist wieder mit an der Blutbildung beteiligt. Vitamin B 12 ist fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln enthalten und ein Mangel macht sich auch in anderen Symptomen bemerkbar die mit Antriebslosigkeit bis hin zu Depressionen und Burnout einhergehen.

Die Bedeutung von Vitamin D für den Schlaf

Wer sich vor allem im Winter ständig müde fühlt, morgens einfach nicht aus dem Bett kommt und sich durch den Tag schleppt leidet wahrscheinlich an einem Mangel an Vitamin D. Vitamin D kann nur fast nur Sonnenlicht gebildet werden. Hier sind die UVB-Strahlen maßgeblich beteiligt, fehlen diese kann auch kein Vitamin D gebildet werden.

Für einen deutschen Winter heißt das: Selbst wenn die Sonne ausnahmsweise einmal viel scheinen sollte, von Oktober bis März steht die Sonne so tief, dass die UVB-Strahlung zu schwach ist, um uns über den Winter zu bringen. Ebenso wenig hilft es, sich unters Solarium zu legen denn hier wird genau die vermeintlich schädliche UVB-Strahlung herausgefiltert.

Vitamin D kann gut gespeichert werden und wer ansonsten viel Zeit draußen verbringt – und dabei nicht immer mit Sonnencreme bis unter die Hutkrempe eingeschmiert ist – hat gute Chancen, über den Winter zu kommen. Hat sich die Müdigkeit allerdings erst einmal eingeschlichen, ist es schwierig in der dunklen Jahreszeit ohne die zusätzliche Gabe von Vitamin D wieder aus diesem Tief zu kommen.

Wie Sonnencreme müde machen kann

Sonnencreme ist zwar nicht unwichtig, dennoch sollte man zumindest ab und an auch ohne das Haus verlassen. Denn schon Mittel mit LSF 15 können die Produktion von Vitamin D komplett blockieren. Sind unsere Vitamin-D-Speicher schon im Sommer zu niedrig ist es kaum möglich, gesund und fit durch den Winter zu kommen.

Vitamin D ist übrigens eines dieser Vitamine, dessen Mangel Schlafstörungen verursacht. Man fühlt sich also nicht nur den ganzen Tag schlapp und müde sondern liegt dann auch noch wach im Bett oder wacht nachts mehrmals auf. Vitamin D hat außerdem einen Einfluss auf das Immunsystem. Mit einem Mangel einher geht also auch noch eine erhöhte Infektanfälligkeit.

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